Solidarische Landwirtschaft

Liebe Kunden und Freunde des Krusenhofs,

seit vielen Jahren halten Sie mir und meinem Naturland Hof die Treue, wofür ich Ihnen herzlich danke. Jetzt steht eine Neuerung auf dem Krusenhof an: Ich habe mich entschieden, meinen Betrieb zum 1. März 2018 auf das Modell der „Solidarischen Landwirtschaft“ umzustellen. Dieses Modell bringt auch für Sie als Kunden Vorteile mit sich. Dieser Flyer soll Ihnen einen Überblick darüber geben, was Solidarische Landwirtschaft eigentlich ist,  und Ihnen zeigen, was sich künftig ändert – und was natürlich gleich bleibt: die hohe und verlässliche Qualität der Produkte vom Krusenhof, die Sie gewohnt sind.

Ich freue mich auf weiterhin gute Zusammenarbeit!

Ihr
Johannes Lohmann

Solidarische Landwirtschaft – was ist das eigentlich?

Beim Modell der „Solidarischen Landwirtschaft“ erklären Sie sich als Verbraucher/innen mit Ihrer lokalen ökologischen Landwirtschaft verbunden. Der Krusenhof liefert Ihnen übers Jahr verteilt eine bestimmte Menge an Bio-Geflügelfleisch oder/und Bio-Lammfleisch. Sie zahlen monatlich eine fixe Summe. Dieses regelmäßige Einkommen sichert den Erhalt und die Weiterentwicklung des Krusenhofes. Sie haben auch ein Mitbestimmungsrecht darüber, in welche Richtung sich der Hof weiterentwickelt: Soll es etwa künftig z.B. auch Bio-Eier, Obst oder Gemüse geben? Dieses Mitbestimmungsrecht erhalten Sie dadurch, dass der Krusenhof in eine Gesellschaftsform wie z.B. eine GbR umgewandelt wird, in der Sie Mitglied werden.

Welche Vorteile hat das für den Verbraucher?

– Verbraucher bekommen noch mehr Transparenz – darüber, woher die landwirtschaftlichen Produkte kommen und unter welchen Bedingungen sie erzeugt wurden. Denn die Solidargemeinschaft bürgt mit ihrem Namen für frische, regionale und ökologisch erzeugte Produkte.
– Sie fördern regionale Produkte: Dadurch wird die lokale ökologische Landwirtschaft gestärkt.
– Durch Ihr Mitspracherecht bestimmen Sie selbst mit, welche Art und Anzahl von Tieren auf dem Hof leben oder welche anderen Lebensmittel auf dem Hof für Sie erzeugt werden.
– Sie erleben, wie die Tiere aufwachsen und wie Obst und Gemüse angebaut werden und können z.B. bei der Schafschur oder Ernte mithelfen.

Machen Sie mit – so geht’s:

Kontaktieren Sie mich. Ich schicke Ihnen dann den entsprechenden Kooperations-Vertrag zu.

Auf dem Biohof werden für ein Solidarisches Wirtschaftsjahr folgende Tiee gehalten und mit Biogetreide aus der Region gefüttert: ca. 700 Hähnchen, 80 Gänse, 20 Perlhühner, 40 Puten und ca. 90 Schafe und Lämmer.

Der Krusenhof wird Ihnen durchschnittlich 600 g Ernteanteil (Gefliügel und Lamm) pro Woche liefern. Dieser kann pro Lieferung variieren; im gesamten Jahr erhalten Sie voraussichtlich 31,2 Kilo Fleisch, je nach Gewicht der Tiere. Ihre Wünsche über die Zusammenstellung Ihrer Pakete werden wir versuchen zu erfüllen.

Bitte beachten Sie: Sie tragen ein Teil des Projektes und bekommen den reellen Ertragsanteil davon. Das bedeutet: Bei Verlusten durch Seuchen o.ä. wird nichts zurückgezahlt, denn das Risiko wird geteilt. Bei sehr guten Tierbeständen und hohen Schlachterwartungen zahlen Sie aber auch nicht mehr.

Geschlachtet wird rund vier Mal pro Jahr – das Fleisch kann auf Wunsch auch in der Tiefkühltruhe des Hofes gelagert werden.

Geplant ist, dass Sie Ihr Bio-Fleisch-Paket mindestens einmal monatlich am Hof abholen. Auf Wunsch können wir wir es auch versenden (es entstehen zusätzliche Versandkosten).

Info-Veranstaltung:

Am 25. November 2017 von 10 bis 16 Uhr informiere ich alle Interessierten auf dem Krusenhof über den Ablauf bis zur Gründung der SoLaWi Krusenhof. Klaus Strüber vom Verein Solidarische Landwirtschaft e.V. wird auch anwesend sein; gemeinsam beantworten wir Ihnen gerne alle Fragen, die Sie mitbringen. Es erwartet Sie außerdem ein kleiner Imbiss aus Hofprodukten.

Diese Veranstaltung wird vom Ökofonds NRW des „Bündnis 90 Die Grünen“ unterstützt!